SINUS PILONIDALIS

STEISSBEINFISTEL IN BERLIN BEHANDELN

INDIVIDUELL. PRÄZISE. SCHONEND.

Individuelle Behandlung des
Sinus pilonidalis in Berlin

Ein Sinus pilonidalis – häufig auch als Steißbeinfistel bezeichnet – ist eine meist chronische Entzündung im Bereich der Gesäßfalte. Sie kann lange unauffällig bleiben, aber auch zu Schmerzen, Schwellungen, wiederkehrenden Entzündungen oder einem Abszess führen.

Im CHIRURGICUM Berlin behandeln wir den Sinus pilonidalis abhängig von Ausprägung und individuellem Befund mit unterschiedlichen operativen und minimalinvasiven Verfahren.

Unser Ziel ist eine Behandlung, die medizinisch sinnvoll ist und gleichzeitig die Belastung für unsere Patientinnen und Patienten möglichst gering hält. Neben klassischen Operationsverfahren stehen uns deshalb auch schonende Methoden wie Pit Picking und – bei geeigneten Befunden – die Lasertherapie zur Verfügung.

Was ist ein Sinus pilonidalis und wie entsteht er?

Die Reibebewegungen der Pofalte drehen abgebrochene Haare, die insbesondere nach einem Friseurbesuch entstehen, in die Haut der Gesäßfalte (Rima ani) hinein. Dadurch entstehen sogenannte Pori oder Pits, das heißt Vertiefungen, die Haare enthalten können. Da die Hornschuppen der Haare wie Widerhaken sind, dringt das Haar immer tiefer bis in das Gewebe unter der Haut ein.
Dort kommt es dann zu einer Entzündung infolge des Fremdkörpers. Dies kann nahezu asymptomatisch bleiben. Es kann aber zu einer Infektion mit einem akuten Abszess oder zu wiederkehrenden symptomatischen Entzündungen kommen. Starke Behaarung und Schweißbildung scheinen die Entstehung des Pilonidalsinus zu begünstigen.
Typische Beschwerden einer Steißbeinfistel sind:
Bei anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden empfiehlt sich eine frühzeitige chirurgische Untersuchung.

Welche Behandlung ist bei einer Steißbeinfistel sinnvoll?

Nicht jede Steißbeinfistel muss auf die gleiche Weise behandelt werden. Entscheidend sind v.a. die Symptome und die lokale Ausprägung des des Befundes. Akute Abszesse müssen zeitnah entlastet werden. Dies kann in der Regel in lokaler Betäubung erfolgen.

Im CHIRURGICUM Berlin stehen eine sorgfältige Untersuchung und individuelle Beratung im Mittelpunkt. Die Diagnose lässt sich meist bereits durch ein Gespräch über die Beschwerden und eine Untersuchung der Gesäßfalte stellen. Dabei achten unsere Chirurginnen und Chirurgen insbesondere auf kleine Hautöffnungen (Pits), Sekretion, Schwellungen, Narben und mögliche seitliche Fistelöffnungen.

Auf dieser Grundlage besprechen wir gemeinsam, ob eine Behandlung erforderlich ist und welches der verfügbaren Verfahren für den individuellen Befund am besten geeignet ist.

Pit Picking – minimalinvasive Behandlung

Bei kleineren, geeigneten Befunden kann das sogenannte Pit Picking eingesetzt werden. Dabei werden die kleinen Hautöffnungen/Gänge gezielt entfernt. Hierbei entstehen nur kleine Wunden und die Therapie kann häufig auch in lokaler Betäubung erfolgen. Das Verfahren bietet damit eine besonders schonende Behandlungsmöglichkeit.

Operative Entfernung

Bei ausgeprägten oder komplexeren Befunden kann eine operative Entfernung des betroffenen Gewebes notwendig sein. Welche Operationstechnik (offen Belassen der Wunde oder plastischer Verschluss der Wunde mittels Naht) sinnvoll ist, hängt von der individuellen Ausdehnung des Befundes und des Krankheitsverlaufes ab. Ziel ist eine zuverlässige Behandlung unter möglichst weitgehender Schonung des gesunden Gewebes.

Lasertherapie bei Sinus pilonidalis

Bei kleinen, geeigneten Befunden kann eine minimalinvasive Lasertherapie infrage kommen. Dabei wird das Fistelgewebe gezielt von innen behandelt, sodass sich eine größere Gewebeentfernung möglicherweise vermeiden lässt. Im CHIRURGICUM Berlin verfügen wir über die technischen Voraussetzungen für dieses Verfahren. Ob eine Laserbehandlung sinnvoll ist, klären wir im persönlichen Beratungsgespräch. Auch über mögliche Kosten und die Kostenübernahme durch die Krankenkasse informieren wir Sie vorab.

Unsere erfahrenen Proktologinnen und Proktologen in Berlin

Dr. med. Yasar Sezgin, MBA

Facharzt für Allgemein‑, Viszeral- und Gefäßchirurgie

Dr. med. Christian Wit​

Facharzt für Allgemein- und
Viszeralchirurgie​

Dr. med. Sandra Sauer

Fachärztin für Allgemeine Chirurgie mit Zusatzbezeichnung Proktologie 

Alexis Leonhard Grimm​

Facharzt für
Viszeralchirurgie

Helena Mut

Fachärztin für
Viszeralchirurgie​

Dr. Med. Cornelia Franke

Fachärztin für Chirurgie, Subspezialisierung Viszeral- und spezielle Viszeralchirurgie

Welche Formen der Steißbeinfistel gibt es?

Eine Steißbeinfistel (Sinus pilonidalis) kann unterschiedlich verlaufen. Grundsätzlich unterscheiden wir drei Formen, die für die Wahl der geeigneten Behandlung entscheidend sind.

Asymptomatische Steißbeinfistel

Die Erkrankung verursacht keine Beschwerden und wird häufig zufällig entdeckt. Solange keine Symptome auftreten, ist in der Regel keine Behandlung erforderlich.

Akute Steißbeinfistel mit Abszess

Bei einer akuten Entzündung kann sich ein schmerzhafter Abszess bilden, der häufig mit Rötung, Schwellung und Druckempfindlichkeit einhergeht. In diesem Fall ist eine zeitnahe chirurgische Entlastung notwendig.

Chronische Steißbeinfistel

Bei einem chronischen Verlauf können wiederkehrende Entzündungen, Nässen oder Sekretabsonderungen auftreten. Welche Behandlung infrage kommt, hängt insbesondere von der Ausdehnung, dem Verlauf der Fistelgänge und möglichen Voroperationen ab.

DIE RICHTIGE BEHANDLUNG FÜR IHREN BEFUND

Jede Steißbeinfistel ist unterschiedlich. Im CHIRURGICUM Berlin nehmen wir uns Zeit für eine sorgfältige Untersuchung und persönliche Beratung. Gemeinsam finden wir heraus, welche Behandlung medizinisch sinnvoll ist und möglichst schonend durchgeführt werden kann.

Häufige Fragen zum Sinus pilonidalis

Bei der Entstehung eines Sinus pilonidalis spielen häufig Haare eine Rolle, die in die Haut beziehungsweise das Unterhautgewebe der Gesäßfalte eindringen. Der Körper reagiert darauf mit einer Entzündung. Daraus können kleine Hautöffnungen, Fistelgänge und entzündliche Hohlräume entstehen.

Typisch sind kleine Öffnungen oder Grübchen in der Gesäßfalte. Hinzukommen können Schmerzen, Druckempfindlichkeit, Rötung, Schwellung oder austretendes Sekret. Bei einer akuten Entzündung kann sich ein schmerzhafter Abszess entwickeln.

Eine Steißbeinfistel ist keine gefährliche oder lebensbedrohliche Erkrankung. Die Entzündung ist meist lokal begrenzt, und schwerwiegende Komplikationen sind sehr selten. Unbehandelt können jedoch wiederkehrende Entzündungen, Abszesse und Vernarbungen entstehen, die zunehmend Beschwerden verursachen und beispielsweise das Sitzen beeinträchtigen können. Daher sollte bei anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden eine ärztliche Abklärung erfolgen und eine geeignete Behandlung erwogen werden.

Starke Schmerzen, eine rasch zunehmende Schwellung, deutliche Rötung oderEiteraustritt können auf einen akuten Abszess hinweisen. In diesem Fall sollte derBefund zeitnah chirurgisch untersucht werden. Ziel der Erstbehandlung ist in derRegel, den Abszess ausreichend zu eröffnen und zu entlasten. Die weitere Behandlungder Steißbeinfistel wird anschließend abhängig vom Verlauf geplant.

Für die Beurteilung und operative Behandlung eines Sinus pilonidalis sind insbesondere chirurgische Fachärztinnen und Fachärzte zuständig. Im CHIRURGICUM Berlin erfolgt die Untersuchung und Behandlung durch erfahrene Chirurginnen und Chirurgen.

Nicht jeder symptomlose Befund muss unmittelbar operiert werden. Bei Beschwerden, wiederkehrenden Entzündungen oder einem Abszess ist jedoch eine ärztliche beziehungsweise chirurgische Beurteilung wichtig. Welche Behandlung notwendig ist, hängt vom individuellen Befund ab.

Pit Picking ist ein minimalinvasives Verfahren zur Behandlung ausgewählter Steißbeinfisteln. Dabei werden insbesondere die kleinen Hautöffnungen – die sogenannten Pits – gezielt entfernt und die betroffenen Bereiche behandelt. Dadurch können größere Wunden in geeigneten Fällen vermieden werden.

Ja. Bei kleinen und geeigneten Befunden kann eine minimalinvasive Lasertherapie infrage kommen. Dabei wird der Fistelgang von innen behandelt. Ob eine Laserbehandlung möglich und sinnvoll ist, lässt sich nach einer Untersuchung beurteilen.

Minimalinvasive Verfahren wie Pit Picking oder die Lasertherapie zielen darauf ab, den Befund mit möglichst kleinen Wunden zu behandeln. Dadurch kann die Belastung nach dem Eingriff geringer sein. Ob ein solches Verfahren geeignet ist, hängt jedoch immer von Größe, Lage und Ausprägung der Steißbeinfistel ab.

Ein Sinus pilonidalis kann nach einer Behandlung erneut auftreten. Das Risiko hängt unter anderem von der Ausprägung der Erkrankung und dem eingesetzten Behandlungsverfahren ab. Eine sorgfältige Auswahl der geeigneten Therapie und die Nachsorge spielen deshalb eine wichtige Rolle.

Die Heilungsdauer hängt stark vom gewählten Verfahren und der Größe des Befundes ab. Nach einem minimalinvasiven Eingriff ist die Wundfläche in der Regel deutlich kleiner als nach einer umfangreicheren Exzision. Wie lange Arbeitsunfähigkeit, Wundheilung und Sportpause im individuellen Fall dauern, besprechen wir vor dem Eingriff mit Ihnen.

Medizinisch notwendige Behandlungen werden grundsätzlich entsprechend den jeweiligen Versicherungsbedingungen abgerechnet. Bei bestimmten Verfahren – insbesondere einer Lasertherapie – kann die Kostenübernahme unterschiedlich geregelt sein. Wir informieren Sie vor der Behandlung über die Möglichkeiten und eventuell entstehende Selbstzahlerkosten.

Steißbeinfistel behandeln lassen im
CHIRURGICUM Berlin

Ein Sinus pilonidalis kann unangenehm sein – seine Behandlung muss jedoch nicht zwangsläufig mit einem großen Eingriff verbunden sein.

Wir untersuchen Ihren Befund sorgfältig und besprechen mit Ihnen, welches Verfahren medizinisch sinnvoll ist. Wenn die Voraussetzungen gegeben sind, berücksichtigen wir dabei insbesondere schonende und minimalinvasive Behandlungsmöglichkeiten.

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